 1. Schlsselwort: Mit welchen Befehlen bzw. Schlsselwrtern wird in Java die Vererbung realisiert?
 Mit dem Schlsselwort extends
 
 2. Sichtbarkeit: Die Sichtbarkeit protected (dt. geschtzt) suggeriert eine restriktiven, schtzenden Wirkung. 
 a) Welche Sichtbarkeiten sind restriktiver?
 -> package, private
 b) Welche Sichtbarkeiten sind weniger restriktiv?
 -> public 
 c) Zum Kapseln der Objektvariablen sollte weiterhin die Sichtbarkeit private verwendet werden. Obwohl dadurch die Vererbung verhindert wird ist dies trotzdem sinnvoll, mglich und blich!
    Warum?
 -> Weil so jede Klasse fr Ihre eigenen Objektvariablen verantwortlich bleibt. Es kann zu keinen Zustndigkeitsberschneidungen kommen.
 -> Im Bedarsfall knnen set() und get() Methoden den zugriff auf gekapselte Variablen realisieren.
 
 3. berlagern: Was versteht man unter berlagern (nicht berladen!) vom Methoden.
 -> aus Vatreglassen geerbte Objektmethoden knnen in Kindklassen mit eigenen Methoden (gleicher Name und gleiche Parameterliste) berlagert werden.  
 a) Erlutern Sie den Unterschied zum berladen.
 -> berladen hat mit Vererbung nichts zu tun! berladen bedeutet nur, dass Unterschiedliche Methoden den selben Namen besitzen drfen, solange sie sich in der Parameterliste unterscheiden.
 b) Wann wird man Methoden berlagern mssen?
 -> Wenn in den Kindklassen erweiterte Funktionalitt von geerbten Methoden bentigt wird.
 
 4. Konstruktorenverkettung
 Beschreiben Sie den Unterschied zwischen this und super-Referenz.
 -> this entspricht dem Verweis auf das eigene Objekt / Super hingegen referenziert in die Vaterklasse 
 a) Wie lassen sich Konstruktoren innerhalb einer Klasse und zur Vaterklasse hin verketten?
 -> Innerhalb der eigenen Klasse mit dem Konstruktorenaufruf this()
 -> Konstruktoren der Vaterklasse sind mit super() anzusprechen
 
 5. Vererbbarkeit: Neben den Sichtbarleiten haben auch die Schlsselwrter static und final Einfluss auf die Vererbung.
 a) Was bewirkt das Schlsselwort final bei Variablen, Methoden und Klassen?
 -> Variablen werden zu konstanten.
 -> Methoden knnen in Kindklassen NICHT berlagert werden.
 -> Klassen knnen keine Kindklassen merh besitzen.
 b) Welche Komponenten einer Klasse werden NICHT vererbt?
 -> Die Sichtbarkeit private verhindert die Vererbung bei Objektvariablen und Methoden.
 -> Die Sichtbarkeit package verhindert die Vererbung ber Paketgrenzen hinweg.
 -> Konstruktoren werden grundstzlich nicht vererbt.
 -> Mit final definierte Klassen knnen keine Kindklassen haben.
 -> ACHTUNG! Static verhindert NICHT die Vererbung! Aber die Weitergabe an einzelne Objekte. Es entstehen Klassenvariablen oder -methoden.
 c) Welche Komponenten werden vererbt.
 -> Alle mit public oder protected Definierten Komponenten (auer Konstruktoren!)
 -> Destruktoren werden Vererbt!
 
 6. Object-Klasse: Die Klasse Object bildet in Java die Vaterklasse aller Klassen, welche grundlegende Basisfunktionen fr alle bereitstellt. 
 a) Durch welche drei Automatismen wird versucht diese Klasse als oberste Vaterklasse einer jeden Vererbungskette zu etablieren?
 -> extends Object wird an Klassen ohne exkliziter Vaterklasse angefgt.
 -> super() wird in selbstgeschribenen Konstruktoren eigefgt, sofern diese keine anderen Konstruktoren aufrufen
 -> ein Standardkonstruktor wird in Klassen OHNE Konstruktoren automatisch erstellt.   
 b) Wann kann es bei diesen Automatismen zu Problemen kommen?
 -> Wenn eine Klasse KEINEN Standardkonstruktor aber eigenen, selbstgeschriebene Konstruktoren besitzt.
 -> In einem solchen Fall knnten Kindklassen ber auomatisch eingefgte Standardkonstruktoren versuchen auf den nicht vorhandenen Standardkonstruktor zuzugreifen.
 
 7. Polymorphismus: Was verbirgt sich hinter dem Schlagwort Polymorphismus bzw. Polymorphismus-Schablone?
 -> Vielgestaltigkeit: Variablen vom Typ der Vaterklasse knnen beliebige Objekt von Kindklassen aufnehmen.
 -> Wenn Kindklassen dabei geerbte Methoden berlagern, so ergeben sich bei identischen Funktionsaufrufen unterschiedliche Funktionalitten. 
 
 